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Mittwoch, 14. Juli 2010

Neues von Ableton: Update & kostenloser Download

Die Version 8.1.4 von Ableton Live und der Ableton Suite sind released worden.


Erfreulicherweise kann auch nur die neuen Programmdateien laden und auf den Overhead der Libraries verzichten.
Unter anderem werden nun mehrere APC20 oder APC40-Controller erkannt und hintereinander den Mixerkanälen zugewiesen. Ansonsten hat es viele Fixes in Bezug auf die Stabilität, der bei mir unter Windows 7 64bit schon sehr gut laufenden Version 8.1.3 gegeben.
Eine ausführliche Liste der Änderungen & Bugfixes findet man im Forum von Ableton.


Die Partner Instrument Compilation - das kostenloses Live-Pack zum Download


Das Live-Pack ist installiert 2,9GB groß (1,2GB Downloadgröße) und beinhaltet sehr feine Drumsounds/-loops und eine Bandbreite von Pianos bis hin zu filmischen bzw. sphärischen Sounds.
Was man auf der Abletonseite vorhören kann klingt sehr gut!

Die Compilation enthält:
  • 58 Instrument-Racks
  • 16 Drum-Racks
  • 5 Live-Sets
  • 80 Live-Clips
Die Pakete Inhalte stammen von Soniccouture, Sample Logic, eInstruments, Flatpack, Puremagnetik und SonArte.

Und jetzte ratet, was ich heute Abend tun werde? ;)

Dienstag, 22. Juni 2010

Stille & Ordnung: Aktuelle Monitoring Mixer für Proberaum und Bühne/Konzert

Geräte für ein Ende des Lärmdebakels und Taubheitsgarantie?


Preisfrage: Welche Situation kennt Ihr mit Eurer Band, bzw. Eurem Projekt?

Antwort A
Der Gitarrist heizt mit seinem Engl nicht nur die Temperatur auf, der Dummer reagiert mit dB-Vollgas und der Bass prügelt auf die Richterskala ein, dass jegliche Form von Gesang sich ins verzweifelte Gröhlen flüchtet.

Antwort B
Beim Soundcheck bahnt es sich bereits an:
Der Mischer hat einen schlechten Tag, es gibt leider nicht den Luxus eines eigenen Mischers, geschweige einen (besetzten) Monitormischplatzes.
Folge Ihr hört einen Brei aus Lautstärke, bzw. alles, außer Euch selbst, was natürlich nicht nur für den Gesang ein Todesurteil bedeuten kann (bei dem hört es dann aber auch der Taubste im Publikum).

Antwort C
Beides zusammen.

Auflösung
Habt Ihr A oder B angekreuzt? Oder sogar C?
Wenn ja, dann seid Ihr vielleicht genauso auf der Suche nach einem Monitormixer, wie ich.
Und die Suche (zumindest meine) hat verdammt viel von einer Odyssee:
seit Mackie das HMX-56 eingestellt hatte, und man es nicht mehr kaufen kann (http://www.mackie.com/products/hmx56/). Ich hatte zwischendurch sogar über einen Digitalmixer nachgedacht, aber die entsprechenden 2.000,- Euro waren doch, wen wundert's, immer ganz merkwürdiger- und unwahrscheinlichsterweise Weise völlig anders verplant.

Ab und zu hat man dann aber doch mal Glück und findet das scheinbar richtige Werkzeug.
So habe ich den Eindruck von der Monitormixer-Reihe von JamHUB.


Überblick
Mal ein Überblick über die JamHUB-Modelle BedRoom, GreenRoom und TourBus

Grundsätzlich ist der JamHUB für den Einsatz im Proberaum konzipiert.
Jede der durchnummerierten Sektionen ist für einen Musiker gedacht und beinhaltet an der Front jeweils einen Stereoklinken-Input, einen Mic-Input (ab dem GreenRoom auch phantomgespeist) und einen Kopfhörerausgang. Je nach Modell kommt man auf 4-6 Stereoinputs/Mikroeingänge, wobei man Mic-In und Line-In parallel befeuern kann - eine durchaus nützliche Idee, wenn im Proberaum mikrotechnisch aufgestockt wird.
Zusätzlich findet man am oberen Ende der Sektionen einen weiteren Gesamtbereich, z.B. für ein Mastersignal.


Regersache
Reglerseitig hat man sich pro Sektion ein paar nette Sachen einfallen lassen

Line- und Mic-Input lassen sich am Gainregeler getrennt voneinander regeln. Dafür verfügt dieser über einen zweiten Regler in Form eines Rings um den Hauptregler herum - spart einen Kanal pro Musiker, der zusätzlich ein Mic benutzt. Eine LED zeigt mit grünem und rotem Zustand eine potentielle Verzerrung.

Der Regler für die Kopfhörerlautstärke verfügt auch über einen solchen Ring, mit welchem man wiederum beliebig den Effektanteil des Haupteffekts hinzumischen kann - für etwas Raum auf dem Kopfhörer eine schöne Sache, besonders, weil jeder sich seinen Hallanteil selbst regeln kann. Leider gilt das im Falle einer Gitarre gleich mit für deren Sound, aber dafür ist es simpel zu bedienen - zur Not kann man ja einen weiteren separaten Kanal "hinzuziehen".
Abschließend für den individuellen Eingangbereich befindet sich zwischen den beiden Reglern noch ein Panoramapoti für jede einzelne Sektion.

Oberhalb jeder individuellen Eingangssektion liegen nun die wirklich interessanten Regler:
In dieser Monitor-Mixsektion findet man die Drehregler für den Monitormix, d.h. man kann seine eigene Sektion und alle der anderen Musiker getrennt in der Lautstärke auf seinem Kopfhörer mixen.
"Ist der Gitarrist zu laut? Der Clicktrack zu leise?" - kein Thema einfach anpassen und fertig.
Ein Opfer an den Preis ist wohl das Fehlen einer Clipping LED zwischen Mixreglern und Kopfhörer - so kann man leider ein Verzerren in seiner Mixsumme nur akustisch erkennen, was sich gelegentlich dann doch nicht ganz einfach gestalten könnte.

Das war es auch schon, und ich denke, dass die Balance der Reglerwahl wirklich sinnvoll und auch sehr flexibel ist.
Diese Flexibilität wird auch durch den 5. (Bedroom) bzw. 7. (GreenRoom/TourBus) Kanal am ganz oberen Ende des Geräts unterstützt: ob als Ausspielweg (mit Monitoring), Raummikro (nicht unwichtig bei Proben mit Kopfhörern) oder Sektion für einen weiteren Musiker - man hat stets einen Kanal Reserve.

Die ganze Band kann sich individuell ihren Monitormix einstellen, was ein enormer Gewinn für die Liveperformance sein dürfte. Und das relativ unabhängig von der technischen Betreuung vor Ort.

Und im Proberaum lässt sich praktisch das komplette Programm über das Gerät fahren.

Der Effektbereich ist im Grunde ein Mastereffekt in 24-Bit-Qualität (105dB Dynamik), der für alle Sektionen (nur für die Mic-Ins) gilt und quasi wie ein fester Aux-Weg für alle Musiker zu betrachten ist. Er kann im Returnweg auf dem Kopfhörer in seiner Lautstärke geregelt werden.

Recording funktioniert beim GreenRoom mittels USB-Schnittstelle und beim TourBus zusätzlich auf eine SD-Card. Hiermit kann man direkt Sessions im Proberaum als Stereoaufnahme festhalten - für Jams ideal und einfach und beim TourBus sogar mit Metronom.

Fazit
Alles in allem ein eigenständiges, durchdachtes und relativ günstiges Gerät mit vernünftigem Lieferumfang, das nicht mit den erhältlichen Netzwerklösungen konkurrieren will. Am ehesten kann man hier das MyMix nennen, welches ich demnächst hier vorstellen werde. Dies spielt preislich jedoch für eine 4-Kopf-Band in einer anderen Liga (ca. 2.000,- EUR).

Hersteller JamHUB JamHUB JamHUB
Modell BedRoom GreenRoom TourBus
eingebautes Effektgerät J J J
19" fähig - - -
Anzahl der Mikrofonkanäle 5 7 7
Anzahl der Stereoeingänge 5 7 7
Anzahl der Auxwege 0 0 0
Phantomspeisung - J J
Anzahl der (Kopfhörer-)Outs 5 7 7
Integriertes Netzteil - - -
EQs - - -
Max. Fernbedienungen 1 4 (1 dabei) 4 (2 dabei)
Digitale Schnittstellen - - -
USB (Recording-Out) - J J
SD-Card - - J
Gewicht 1kg 3kg 3kg
Straßenpreis 299,- 499,- 699,-

Weitere Infos und PDF Downloads gibt es direkt bei JamHub

Montag, 21. Juni 2010

Was braucht man im Alltag, wenn man Musik macht?

Fast täglich findet sich etwas im Netz, dass unsereins gut gebrauchen kann.
Wenn es dann noch bezahlbar ist, freut sich doch jeder drüber, oder?

Genau deswegen gibt es diese Seite: Um Euch mit etwas Glück Sucherei zu sparen.
Auf geht's & auf viele interessante/nützliche Funde!

Der soundSpy